Übersicht:
Fachbereich Biologie

Startseite
Lehrer
Rahmenplan
Räume
Themen
Projekte
Kursfahrten
Links

Fachbereichsübersicht

Reisebericht - Biologieexkursion nach Rügen
01.09-06.09.2008



 


Am Anfang unserer Rügenreise gingen mir ein paar Zweifel und Fragen durch den Kopf. Wie würde diese Woche werden? Wie würde das Programm sein? Wie würden wir alle uns verstehen? Mit diesen Fragen in Kopf begann also unser Aufenthalt in Binz, dem wunderschönen Kurort in Rügen. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, machten wir eine kleine Ortserkundung. "Angeführt" von Frau Eisert, die schon mehrere Male in Binz gewesen war und uns deswegen alles zeigen konnte, spazierten wir an der Strandpromenade entlang und später durch den Ort. Der erste Eindruck war schon mal toll. Die Jugendherberge lag direkt am Strand, so dass wir in der Woche oft baden gehen und Zeit am Meer verbringen konnten. Auch ansonsten machte unsere Unterkunft einen guten Eindruck. Es gab viele Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten, wie z.B. Billiard, Kicker oder Tischtennis. Auch das Essen schmeckte für eine Jugendherberge recht gut und wer nicht der Meinung war, für den gab es Getränke- und Süßigkeitsautomaten. Nachdem wir uns am ersten Tag eingewöhnt hatten ging es am zweiten Tag mit dem richtigen Programm los. Wir fuhren zum Nationalpark Jasmund, wo wir eine Führung durch ein Waldstück , des Nationalparks erhielten und dessen Besonderheiten erklärt bekamen. Wir liefen z.B. am Herthasee vorbei, in dem die Göttin Hertha der Sage nach gebadet haben soll. Anschließend erreichten wir das Nationalparkzentrum, wo wir einen Film und eine Ausstellung über den Park besuchten. Danach hatten wir die Gelegenheit zum Strand herabzusteigen und uns dort die Kreidefelsen aus der Nähe anzugucken. Einer dieser Felsen ist der berühmte Königsstuhl.

 


Am nächsten Tag war unser Ziel die Naturschutzinsel Vilm, die wir mit HIlfe des Bootes "Julchen" erreichten. Auf der Insel nahmen wir abermals an einer sehr interressanten Rundführung teil. Während wir quer über die Insel wanderten, erfuhren wir vieles über ihre Bewohner und den dortigen Urwald (mehrere hundert Jahre unberührter Wald). Nachdem "Julchen" uns wieder zurück zum Hafen gebracht von wo aus wir dann die Rückreise mit einer Bahn namens "Rasender Roland" antraten. Der Ausflug am nächsten Tag ging ins Biosphärenreservat Südost bei Groß Zicker, wo wir von René Geyer eine Heil- und Wildkräuterfürung erhielen. Auch diese Tour war wieder sehr spannend und wir lernten eine Menge, diesmal über viele verschiedene Pflanzen und deren Wirkung. Nach unserer Wanderung durch das Reservat, fuhren wir noch nach Sellin, wo wir die wunderschöne Seebrücke besichtigen wollten. Am folgenden Tag wollen wir Vögel beobachtet und fuhren dazu Nonnensee. Auch hier erwartete uns ein Exkursionsfürer, diesmal ein Ornitologe, Joachin Kleinke. Er erzählte nicht nur über die vielen Vogelarten, die man rund um den See erkennen konnte, sondern auch allgemeine Dinge über Rügen und die Umgebung. Jeder von uns konnte durch sein eigenes und ein spezielles, ornithologisches Fernglas auf den Nonnensee schauen, von dem wir schon einiges gelesen hatten, da Frau Eisert und zuvor schon Lesematerial ausgehändigt hatte. Nachdem wir einmal um den See gelaufen waren, machten wir uns zurück auf den Weg nach Binz. Aber diesmal nicht um zur Jugendherberge zurückzukehren, sondern um dort mit der kleinen Binzer Bahn zum Jagdschloss Granitz hinaufzufahren. Von dort oben hatte man einen herrlichen Ausblick auf die gesammte Insel, den wir alle sehr genossen.

 


Nach diesem letzten kleinen Ausflug ging es dann aber zur Herberge zurück, wo alle den letzten Abend noch am Strand nutzen wollten. Aus einer spontanen Idee entstand ein Sandburgenbauwettbewerb zwichen drei Teams. Jedes Team warb bei den vorbeigehenden Passanten für seine Burg, um zu gewinnen. Doch rasch wurde klar das alle Burgen gleichschön waren und so einigten wir uns auf Unentschieden. Den restlichen Abend verbrachte noch einmal jeder, wie es ihm am besten gefiel und ich denke, es war ein wunderschöner Ausklang, für diese schöne Fahrt.



Am letzten Morgen war die Stimmung nicht so erwartungsvoll und gut gelaunt, wie sonst. Es freuten sich zwar alle auf zu Hause, aber ich denke, wir wären auch gern noch länger geblieben. Wir packen vor dem Frühstück unsere Koffer zusammen und säubern unsere Zimmer. Anschließend hatten wir noch ein paar Stunden bis zur Abfahrt. Einige gingen nochmal für die Rückreise einkaufen, oder genossen ein letztes Mal den Strand. Letztlich mussten wir uns von der Jugendherberge und Binz verabschieden und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. In der Bahn schliefen die meisten oder nutzten die Zeit des Zusammenseins.
Ich dachte über die Fragen nach, die ich mir am Anfang gestellt hatte. Jetz hatte ich die Andworten. Das Programm war toll. Im Großen und Ganzen war es eine supergut organisierte Fahrt. Denn gelernt haben wir auf jeden Fall etwas. Es war sogar noch interressanter als ich es mir vorgestellt hatte. Was mich besonders gefreut hat war, dass wir alle uns so gut verstanden haben. Ich habe neue Mitschüler und vielleicht sogar neue Freunde kennen gelernt, mit denen zusammen die Woche wirklich schön war. Ich denke, es gibt niemanden, der mir da wiedersprechen würde. Also zu meiner ersten Frage, ich denke, ich könnte sie mit folgendem Satz beandeworten:
Die Rügenfahrt war insgesammt ein tolles Erlebnis und ich bin mir selbst dankbar, daf¨r, dass ich mich damals für die Fahrt angemeldet habe, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, wie toll sie werden würde...

      Sarah Grun, 10bm