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Was ist überhaupt Stress?
Der Begriff "Stress" wurde 1936 von dem österreichischen Arzt Hans Selye geprägt.
Er beschrieb damit die Belastung, die der Körper durch zu lange anhaltende oder unangemessene Reize erfährt.
Biologisch gesehen ist Stress eine durch Nervenimpulse und Hormone gesteuerte Reaktion auf Reize, die Gefühle der Angst, der Bedrohung oder des Außergewöhnlichen auslösen. Man unterscheidet leistungshemmenden Dis-Stress und leistungssteigernden Eustress.
Wie kann man erkennen, dass man sich in einer Stresssituation befindet?
Anhand von übelkeit, körperlicher Schwäche, Kribbeln, Anspannung der Muskeln und kalten Händen, Angst, Aggressionen und Aufregung sowie Denkblockaden kann man Dis-Stress erkennen. Ruhe, Anregung und Gleichgültigkeit sowie hohe Denkleistungen kennzeichnen dagegen Eustress.
Wie lässt sich Stress abreagieren?
Stress bewirkt, dass der Körper zu physischen Höchstleistungen bereit ist. Dementsprechend lässt er sich durch körperliche Aktivität abreagieren. Erfolgt diese Abreaktion nicht, werden Zucker und Fette nicht verbraucht.
Die drei Phasen der Stressreaktion
Die Stressreaktion kann man in drei Phasen gliedern: die Vorphase, an dessen Ende der Reiz steht, die Alarmphase, in der der Körper zu Höchstleistungen fähig ist, und die Erholungsphase.
Wie beeinflusst der Persönlichkeitstyp die Stressreaktion?
Der Persönlichkeitstyp ist ein entscheidender Faktor auf die Folgen von Stress. Gehört man dem Persönlichkeitstyp A an (Kennzeichen: subdominant; hektisch, aufbrausend, aggressiv, egoistisch, bestimmend, nervös, perfektionistisch), verdoppelt sich bei Stress das Herzinfarktrisiko, während das Krebsrisiko um die Hälfte sinkt.Typ-C-Personen (Kennzeichen: submissiv, verträumt, überfordert, hilflos, unselbstständig, ängstlich, passiv, labil) hingegen haben unter Stresseinwirkung ein doppelt so hohes Herzinfarkt- und Krebsrisiko als ohne Stress. Die nahezu risikolosen Personen des Typs B (dominant, ruhig, sachlich, teamfähig, pflichtbewusst, kompromissbereit, vorausschauend, flexibel) haben gestresst sogar ein noch geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden.
Wie wirkt sich langanhaltender Stress auf die Gesundheit aus?
Langanhaltender Stress wirkt sich schädlich auf die Gesundheit aus: er lähmt das Immunsystem, beeinträchtigt das Gedächtnis, begünstigt Depressionen und zerstört Nervenzellen im Gehirn.
Stress-Test im Unterricht
In der ersten Biologiestunde des zweiten Schulhalbjahres überraschte uns unsere Lehrerin Frau Bachem mit einem Eingangstest zur Angleichung der Leistung in der Klassenstufe. Wir waren alle geschockt und überrascht. Keiner
rechnete mit einer solchen Kontrolle. Nach zehn Minuten – wir hatten höchstens eine der drei Aufgaben mehr oder weniger
erfolgreich gelöst – kündigte Frau Bachem das Ende des Test an und begann mit dem Einsammeln. Außer uns, dass wir so
wenig Zeit hatten, erblickten wir an der Tafel das Wort "STRESS". Nach kurzem Realisieren der Situation erkannten wir,
dass wir hereingelegt wurden.
So führte Frau Bachem die Unterrichtseinheit "Stress" bei uns ein.
Sind Sie rot-grün-blind? Hier ein kleiner Test:
Betrachten Sie die folgenden Bilder. Was können Sie erkennen? Fahren sie mit der Maus über das Bild um die "Lösung" zu sehen.
Sollten Sie die Zahl nicht erkennen können, sind Sie möglicherweise rot-grün-blind.
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