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Fachbereich Geschichte / Politikwissenschaft

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Politik

Informationen zur Globalisierung

Die Globalisierungsdiskussion wird sich nach dem 11. September intensivieren, d.h. die mit der Globalisierung einhergehenden vermeintlichen oder tatsächlichen Probleme werden ernsthafter diskutiert werden. Die Diskussion über die Globalisierung hat einen engen Bezug zur Diskussion über den Terrorismus.

Die Globalisierungsproteste werden fälschlicherweise als Antiglobalisierungsbewegung interpretiert. Mehrheitlich handelt es sich jedoch um Kritik an den Prämissen, unter denen sich die Globalisierung vollzieht. Das einigende Element der Globalisierungskritiker ist die Kritik an den internationalen Institutionen.

Nationale Volkswirtschaften brauchen Regeln. Zu fragen ist, wie viele Regeln und welche Regeln für welchen Zweck? Auch ein globaler Markt braucht Regeln. Es muss analysiert werden, unter welchen Vorraussetzungen unregulierte Märkte sich positiv oder negativ auf die Ziele der Globalisierung auswirken und wo reguliert werden muss. Die bisherige Diskussion ist zu holzschnittartig; sie dreht sich nur um die Frage, ob Globalisierung gut oder schlecht ist.

Der Globalisierungsprozess wirft insbesondere folgende Fragen auf:

Die Industrieländer haben es im wesentlichen in der Hand, den Globalisierungsprozess zu gestalten. Dazu müssen sie jedoch ökonomische Partikularinteressen zurückdrängen. Der Westen muss bereit sein, zu "teilen", insbesondere Wohlstand und Einfluss .Nur in echter Partnerschaft können die bisherigen, aber auch die nach den 11.September neuen Probleme effektiv bewältigt werden.