Caféteria
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Seit Oktober 2005 verfügt unsere Schule über eine Caféteria.
Frau Tercan ist die Betreiberin der Cafeteria. Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen Frau Ilter und Frau Altün beschert sie der Schule ein reichhaltiges Angebot von Speisen und Getränken. Wenige Wochen nach der Eröffnung habe ich ein Interview mit ihr über die Cafeteria an sich, Wirtschaftliches sowie erste Erfolge geführt.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen eine Schulcafeteria zu eröffnen?
Ich habe vorher als Schulsekretärin gearbeitet. Daher kenne ich die Essensmöglichkeiten in Schulen recht gut. Vor allem an gesundem Essen für Zwischendurch fehlt es
meines Erachtens nach des Öfteren.
Gibt es weitere Schulen in denen Sie eine Cafeteria besitzen?
Ja, das ist richtig. In der Bertha-von-Suttner-Schule betreibe ich auch eine Cafeteria.
Wird die Cafeteria staatlich gefördert? Immerhin kann von einem allgemeinen Interesse gesprochen werden.
Nein, nicht mehr. Die Förderung meiner Ich-AG ist bereits ausgelaufen.
Muss Miete bezahlt werden?
Ja. Diese geht an das Schulamt.
In diesem Schuljahr wurde die obere Brücke umgestaltet. Welche Investitionen mussten Sie leisten? Gab es Zuschüsse staatlicherseits?
Die Kosten der Investitionen mussten von mir selbst getragen werden. Es gab dafür keine Zuschüsse.
Wie schätzen Sie nach den ersten Wochen die Nachfrage der Schüler ein? Wird das Angebot angenommen?
Die Nachfrage ist noch recht unterschiedlich. Ich denke aber, dass das Angebot schon ankommt und gern genutzt wird. Ich freue mich darüber, dass auch Gesundes
wie z.B. Salat gut ankommt.
Sind die Produkte alle selbst gemacht? Werden Vorprodukte genutzt oder in auch diese selbst gemacht?
Die Nahrungsmittel werden geliefert. Die Brötchen z.B. werden von uns selbstverständlich dann frisch belegt.
Schüler der GHO betrieben über viele Jahre eine eigene Cafeteria. Diese wird nach einer Übergangsphase des gleichzeitigen Betriebs beider Verpflegungsmöglichkeiten
zu den Winterferien eingestellt. Gab es hier Interessenskonflikte?
Es ist ja ganz normal, dass wenn man sich nicht kennt, man erstmal eine gewisse Abwehrhaltung einnimmt. Vor allem wenn eine schulfremde Person, in „direkte Konkurrenz“
tritt, kann ich die Abwehrhaltung sehr gut nachvollziehen. Doch man muss offen sein, und miteinander reden, und ich denke, das hat hier sehr gut funktioniert. Wir haben uns
sehr gut abgesprochen, haben einen Kompromiss gefunden. Die Schüler können natürlich weiterhin ihre Sachen verkaufen.
Wird es in absehbarer Zeit eine Angebotsreduzierung oder -erweiterung geben?
Nein, eine generelle Reduzierung ist nicht geplant. Erweitert wird das Angebot schon. Ich denke, dass eine Cafeteria auch Abwechslung im Angebot bieten sollte.
So wird es immer wieder etwas Neues geben.
Wird es in absehbarer Zeit Preiserhöhungen geben?
Nein, das ist nicht absehbar.
Zu Guter letzt: Worauf legen Sie besonderen Wert?
Ich finde es sehr wichtig, dass man gerade auch bei Zwischenmahlzeiten etwas Gesundes zu sich nimmt. Das hilft gut gegen Hunger, schmeckt und man tut sogar noch
etwas für seinen Körper. Dementsprechend habe ich das Angebot auch ausgerichtet, mit viel Salat und auch Säften.
Das Interview wurde geführt von Lars Beier)